Unsere Grundlagen

Der Wunsch, die letzte Lebensphase im gewohnten Umfeld zu verbringen, scheitert oft an fehlenden Ressourcen finanzieller und auch personeller Art. Die Hospizgruppe Linth möchte dem entgegenwirken, in dem sie zu begleitenden Menschen die Begleitung kostenfrei anbietet.

In der Begleitung stehen ausdrücklich der sterbende Mensch und gegebenenfalls seine Angehörigen im Zentrum.  Daher orientiert sich die Begleitung an den Wünschen und Bedürfnissen der zu begleitenden Menschen. Die Fragen «Was willst du, dass ich dir tue?» und  «Was brauchst du?» werden zum Leitfaden in der Begleitung.

Die Begleitung sterbender Menschen erfordert neben psychischer Eignung und Belastbarkeit auch Wissen über das konkrete Verhalten am Sterbebett sowie im Umgang mit Angehörigen. Begleitende werden von der Hospizgruppe Linth nur nach vorheriger Ausbildung eingesetzt. Zudem sorgt die Hospizgruppe Linth für einen regelmässigen Austausch und die kontinuierliche Weiterbildung der Begleitenden.

Die Begleitung  von sterbenden Menschen ist ein Akt der Menschlichkeit und gelebter Nächstenliebe. Als solche ist sie ein Dienst am sterbenden Menschen selbst und auch an dessen Angehörigen, die auf diese Weise in ihrer Betreuung Entlastung finden.

Die Begleitenden tragen eine empathische Grundhaltung in sich. Sie verstehen es, die Gefühle und Emotionen der zu begleitenden Menschen wahrzunehmen und einfühlsam mit ihnen zu umzugehen.

Die Hospizgruppe Linth setzt auf Freiwilligenarbeit mit Spesenvergütung. In Kooperation mit der Genossenschaft KISS-Linth lässt sich die geleistete Zeit als Guthaben auf einem Nachbarschaftshilfe-Konto verbuchen.

Die Hospizgruppe ist konfessionell neutral und offen für alle Menschen, die diese Begleitung in Anspruch nehmen möchten oder aktiv in der Begleitung mitwirken. Sie orientiert sich an christlichen Grundwerten.

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